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Feldenkrais in Bewegung
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Moshé Feldenkrais

Um Bewegung zu verstehen, braucht es Gefühl, nicht Anstrengung

Um zu lernen, braucht einer Zeit, Aufmerksamkeit, Unterscheidungsvermögen; um zu unterscheiden, braucht er sein Sinnesempfinden. Um lernen zu können, muss einer also seine Sinne schärfen; mit bloßer Kraft erreicht er nur das Gegenteil dessen, was er braucht.

Lernt einer tun, so sollte er unbefangen auf das achten können, was in ihm vorgeht; so wird er einen klaren Kopf haben, seine Atmung leicht beobachten können und ohne die Spannung sein, die aus der Eile kommt. Wer beim Lernen äußerste Anstrengung anwendet und wem selbst diese nicht zu genügen scheint, dem bleibt kein Mittel mehr, sein Tun zu beschleunigen, oder zu verstärken, oder zu verbessern: er fährt mit Vollgas im ersten Gang und kann nicht mehr, als er ohnehin schon tut. An diesem Punkt hält er den Atem an, verausgabt sich in überflüssige Anstrengung, ist kaum fähig zu beobachten und wird schwerlich Besserung erzielen.

Feldenkrais, Moshé; Bewusstheit durch Bewegung; 1995, Insel, Frankfurt am Main und Leipzig; S. 88-89